Uri Ozerov

Funktion des Lesens: Meine Stellungnahme zum Artikel von Ulrich Greiner

18. Dezember 2025

Das Lesen, erfährt jeder. Aber wieso wir dies tun, kann uns fast keiner genau sagen. Eine der Personen, die die Aufgabe auf sich nimmt, die Lösung zu diesem Rätsel zu finden ist Ulrich Greiner mit seinem Artikel, der aus dem Jahr 2005 stamm; «Über die Lust und das Laster zu lesen». In diesem Text werde ich mich mit seiner These auseinandersetzen sowie eine alternative These vorschlagen.


In diesem Artikel schreibt Greiner, dass das Lesen eine Aktivität sei, die nicht durch das Wollen an Unterhaltung begründet werden könne. Seiner Meinung nach ist das Lesen ein Art Eskapismus: «Darunter versteht das Lexikon die Flucht von der Wirklichkeit in eine Scheinwelt», lautet es in seinem Artikel (Z. 34-35). Aber meiner Meinung nach, lautet die Antwort anders: vielleicht ist für manche Leute Eskapismus wirklich der Grund, wieso sie lesen aber definitiv nicht für die Mehrheit. Greiner schreibt, dass der Grund warum Leute lesen, nicht Unterhaltung sei, denn wenn wir uns Unterhaltung wünschten, würden wir eher ins Kino gehen oder auf dem Sofa gesessen und ferngeschaut. Hingegen sage ich dazu, dass das Lesen eine Art mobiler Unterhaltung ist, die auch beruhigend wirken kann, im Gegensatz zu den im Artikel genannten Unterhaltungsformen. Ein Buch kann man in jeder Situation lesen, sowie auch unabhängig von der Laune.


Eskapismus: «Darunter versteht das Lexikon die Flucht von der Wirklichkeit in eine Scheinwelt»

Das Lesen ist eine Art Unterhaltung und funktioniert auch als Eskapismus, aber nur für wenige. Lesen kann man überall und immer, und darum ist es auch so populär, wie ich in diesem Text erläutert habe. Von allen genannten Gründen ist das Lesen meiner Meinung nach, ist das Lesen am ehesten eine Form der Unterhaltung.