Uri Ozerov

Interview auf dem Berner Zibelemärit 2025

18. Dezember 2025

Am Montag, 24.11.2025, durften wir ein spannendes Interview an dem traditionellen Zibelemärit in Berner Altstadt durchführen. Das Interview, führten wir mit Frau G. durch, die Zwiebeln auf dem Zibelemärit verkaufte. Als sie uns sah, fragte sie uns direkt, ob wir Schüler seien, die ein Interview durchführen wollen. Anscheinend sind Konfetti-Schlachten und Zwiebel-Verkaufsstände nicht die einzigen Traditionen, die ein Teil des Markts sind.

Zwiebeln auf dem Markt an einem Verkaufsstand- Bern Tourismus

Frau G. ist eine Zwiebelverkäuferin auf dem Zibelemärit. Sie verkauft Zwiebeln dort schon seit 40 Jahren. Am Anfang des Interviews, haben wir Frau G. gefragt, um welche Zeit sie aufgestanden sei: Sie gab uns bekannt, sie sei um halb eins aufgestanden. Zu der Frage «Was gefällt Ihnen am Zibelemärit», antwortete sie, dass ihr die Stimmung gefalle sowie dass ihr das Wetter gefiele. Der Aussage «die Konfettischlacht am Zibelemärit soll abgeschafft werden» äusserte sie sich, sie sei der Meinung, dass sie abgeschafft werden solle aber nicht komplett, da es immer noch ein Teil der Tradition sei. Zu der Aussage: «Der Ausschank von Alkohol in den frühen Morgenstunden sollte verboten sein» äussert sie sich dagegen und machte deutlich-, dass es nicht verboten werden solle und dass sie sogar eine Tasse Glühwein schnabuliere. Als wir fragten, ob sie den Grund kenne, wieso man den Zibelemärit feiere, sagte sie, sie kenne nicht den genauen Grund, aber sie wusste, dass es etwas mit einem Brand zu tun gehabt habe.

Zum Abschluss fragten wir sie, ob ihr Zwiebeln gefallen, was sie bejahte. Wir fragten sie auch nach einem Abschlusswort: Sie sagte, dass der Zibelemärit eine «schöne Tradition» sei und diese weitergeführt werden solle.

Ganz zum Schluss mussten wir eine Spezialfrage stellen. Bei uns war sie: «Wann beginnen die Vorbereitungen zum Zibelemärit?» Sie berichtete, die Vorbereitungen würden schon im August mit dem Pflanzen der Zwiebeln anfangen, und dass sie bis Oktober andauerten.